Quelle: Denios AG

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Defekte Lithium-Akkus erkennen und Risiken einschliessen

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Bereits eine kleine Unachtsamkeit kann unkontrollierbare Folgen haben: Wenn Lithium-Akkus im Betriebsalltag versehentlich beschädigt, unsachgemäss gelagert oder fehlerhaft geladen werden, ist das Risiko eines „Thermal Runaways“ deutlich erhöht. Die mögliche Folge: eine unaufhaltsame Kettenreaktion, die in einem Brand oder dem Bersten des Akkus münden kann.

Im Betriebsalltag können Lithium-Ionen Akkus durch verschiedenste Ereignisse und äussere Einflüsse Schaden nehmen. Zum Beispiel durch mechanische Beschädigungen, eine unsachgemässe Lagerung oder durch fehlerhaftes Laden. Das Problem: Defekte Lithium-Akkus bergen ein extrem hohes Risikopotential. Insbesondere die Gefahr des “Thermal Runaway”, einer unaufhaltsamen Kettenreaktion bis hin zum Brand oder zum Bersten, ist bei defekten Lithium-Ionen Akkus in hohem Masse gegeben.

Per Gesetz müssen Betreiber Sorge dafür tragen, Mitarbeitende, Produktionsanlagen und Umwelt zu schützen. Zudem müssen sie sicherstellen, dass ihr Versicherungsschutz im Schadensfall greift. Das gilt sowohl wenn man nur Kleinstmengen an Lithium-Akkus mit kleinerer Leistung lagert als auch bei leistungsstärkeren Lithium-Ionen Akkus in grösseren Mengen. Doch wie können defekte Lithium-Akkus in der Praxis überhaupt korrekt identifiziert und fachgerecht isoliert werden?

Defekte Akkus erkennen – Gefahr bannen
Bevor geeignete Massnahmen ergriffen werden können, ist es im ersten Schritt notwendig, defekte oder schadhafte Lithium-Ionen-Akkus als solche zu erkennen. Hierfür gibt es Unterstützung: DENIOS Schweiz bietet kostenfrei einen praktischen Ablaufplan im Poster-Format an, der im Betrieb als Leitfaden dient. Dieser informiert über potenzielle Schadensereignisse, Möglichkeiten der Sicht-, Geruchs- und Test-Prüfung betreffender Akkus sowie über weitere Schritte, die im Schadensfall ergriffen werden müssen. Das Poster steht  hier  zum Download bereit.

Risiken per Quarantäne-Box schnell und sicher einschliessen
Konnte durch die Prüfung bestätigt werden, dass es sich um einen defekten Lithium-Ionen-Akku handelt, sollte dieser umgehend in einem dafür geeigneten Behälter separiert werden. Professionelle Lager- und Transportboxen lassen sich als Quarantänebehälter einsetzen. Die Boxen sind – je nach Modell – mit unterschiedlichen Brandschutz-Füllmaterialien, etwa mit Spezial-Granulat, ausgestattet. Auf diese Weise bieten sie im Ernstfall Schutz vor dem Thermal Runaway.

Ebenfalls vorteilhaft: Viele Boxen verfügen über die notwendigen gesetzlichen Zulassungen zum Transport defekter und beschädigter oder kritisch-defekter Lithium-Batterien. Dies ist für die Überführung betroffener Lithium-Akkus zum Entsorger eine essenzielle Voraussetzung. Die Spezialbehälter sind aus Kunststoff, Aluminium, Stahl oder Edelstahl gefertigt und in verschiedenen Grössen erhältlich. Auch Sonderabmessungen sind auf Anfrage lieferbar. Eine grosse Auswahl der Boxen steht hier zur Verfügung.

Fachberatung nutzen
Neben vielfältigen Informationsangeboten und Produktlösungen haben Betreiber auch die Möglichkeit, eine kostenfreie Beratung zum Thema „Defekte Lithium-Akkus erkennen und fachgerecht handhaben“ in Anspruch zu nehmen. DENIOS Schweiz bietet die Möglichkeit einer individuellen Beratung durch ein spezialisiertes Expertenteam.