Wasserversorgung: «Infrastrukturen für unsere Kinder und Enkel»

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Das UNO Nachhaltigkeitsziel Nummer Sechs lautet, bis im Jahr 2023 sauberes Wasser und eine Sanitärversorgung für alle Menschen zu gewährleisten. Anderseits hat sich die Weltbevölkerung in den letzten 50 Jahren vervierfacht bei steigenden Lebensansprüchen – und gleichbleibendem Hang zu Verschwendung. Die größte Herausforderung und gleichzeitig Chance, als unsere Mission, ist das VONROLL HYDRO-Programm ZEROWATERLOSS – die Reduktion des Wasserverlustes auf Null.

Christoph Dietiker, Managing Director Marketing & Communication, VONROLL INFRATEC (SERVICES) AG

 

In der Schweiz sind wir angekommen. Es ist gelungen, den Wasserverlust auf 10 – 12 Prozent zu reduzieren. Die Herausforderungen an die Wasserversorgung werden aber nicht kleiner. Das hat auch die Pandemie gezeigt, als Lieferketten plötzlich zusammenbrachen. Die Schweiz ist zwar das berühmte Wasserschloss. Aber das nützte einem Menschen auf der Golanhöhe oder in Bulgarien, wo der Wasserverlust bei 50 Prozent (!) liegt, nichts. Wir müssen global in Wasser investieren, aber richtig.

Unsere Stauseen sind zwar gefüllt, es regnet genug, aber diese komfortable Situation ist nicht gottgegeben. Wenn wir ins Ausland schauen mit Ausnahme vielleicht von Deutschland, Österreich und Frankreich ist klar: Irgendwann müssen wir unser Wasser teilen. Es ist schon so: wenn man Wasser im Überfluss hat, befasst man sich kaum mit diesem Thema. Es wird aber nicht mehr lange gehen, bis die Brisanz des Themas auch uns flächendeckend beschäftigt.

Das muss beim Denken beginnen. Vielleicht gerade wegen der komfortablen Wassersituation sind wir uns in der Schweiz der Bedeutung der Wasserwirtschaft noch zu wenig bewusst und der Wichtigkeit, Lösungen miteinander, sogar mit dem Wettbewerb, zu formulieren und Herausforderungen gemeinsam zu lösen, damit wir uns zum Beispiel nicht preislich konkurrenzieren und dadurch den Wert unserer Arbeit vernichten. Dieses Bewusstsein ist mittlerweile zwar da. Aber wie sagt man so schön: es gibt noch viel zu tun, packen wir es an.

Jenseits von Clichés: Wasser 4.0
Die nächste Herausforderung, die sich für die Ambition von ZEROWATERLOSS stellt, ist Digitalisierung. VONROLL gehörte zu den ersten Unternehmen der Wasserindustrie für digitales Bauen bis hin zu digitalen Services, aber auch hier: wir sind noch nicht zu 100 Prozent digital transformiert.

VONROLL hat schon vor 10 Jahren begonnen, sich mit dem Thema Wasser 4.0 zu beschäftigen. Unsere Mission reicht dabei über reine Produkte hinaus. Wir sind heute auch ein Datenkonzern, der Wassersysteme überwacht und wir bieten sogar Dienstleistungen an, um diese Netze zu unterhalten, alles zur Erreichung von ZEROWATERLOSS.

Wir können sogar «in die Zukunft sehen», das heißt, künftige Lecks in Realtime diagnostizieren, wodurch dann ein Alarm auslöst wird. Wenn zum Beispiel ein Swimmingpool-Besitzer unerlaubt einen Hydranten anzapft. Das Gleiche können wir in großen Häfen leisten, wenn Werften ihr Wasser lieber kostenlos beziehen, als dafür zu bezahlen. Wir müssen uns dem global gesehen raren Gut Wasser bewusst sein und dass solche Vergehen ein Verbrechen sind. VONROLL hilft, sie zu verhindern.

Wir stellen Ingenieuren unsere Daten in Form von BIM-Daten (Building Information Modeling), bekannt aus der Bauwirtschaft, zur Verfügung. BIM ist ein Planungs- und Steuerungskonzept, durch das der gesamte Lebenszyklus mit virtuellen, digitalen Informationen abgewickelt wird. Im Einsatz von BIM schließt sich der digitale Kreis: Wenn in Zukunft Ausschreibungen nur noch digital erfolgen, dann sind Produkte und Leistungen besser vergleichbar zum Nutzen des Kunden respektive des Einsatzes des richtigen Produktes und Services.

Wer sein Denken nicht verändern kann, kann nichts bewirken
Das noch zu wenig ausgeprägte Denken, wie wertvoll Wasser im globalen Kontext ist, lässt sich mit dem Denken der Automobilindustrie, aus der ich herkomme, um die letzte Jahrhundertwende vergleichen.

Als wir mit meinem japanischen Automobilhersteller auf dem Internationalen Automobilsalon in Genf das erste Hybridfahrzeug präsentierten, wurden wir vom Wettbewerb, auch den großen deutschen Herstellern und auch von der Presse (!) ausgelacht. Vier bis fünf Jahre später merkte auch die übrige Industrie, dass Alternativen zum Verbrennungsmotor das Richtig wären. Aber man konnte nicht über den eigenen Schatten springen.

Glücklicherweise kam dann die EU-Regulierung, auch die Deutschen wurden gezwungen, Elektroautos, deren Ansehen heute, auch dank Elon Musk mit dem Tesla hoch ist, bauen. Die Wasserversorgung ist ein Generationenprojekt: Wir bauen heute Infrastrukturen für unsere Kinder und Enkel.

AQUA Suisse: Der Mehrwert von Messen
Unsere Produkte und Services kann man auf unseren Messeteilnahmen kennen lernen. Auch hier verfolgen wir die ZEROWATERLOSS-Mission. Unser Denken ist getrieben von dieser Mission. Wir wollen dem Wasserverlust keine Chance geben. Das transportieren wir auf Messen.

VONROLL nimmt aus gutem Grund auf Messen teil. Natürlich lassen sich Exponate auch an anderen Foren, etwa Hausmessen, darstellen. Aber hier können wir wie nirgends Menschen treffen, sie beeinflussen zu unserem Thema, das auch heute noch nicht überall zuvorderst auf der Agenda steht.

Wir nehmen deshalb nur an Messen teil mit einem ausgeprägten Informationsanspruch und auf denen wir selber die Gelegenheit haben, jenseits der Exponateschau unsere Mission an den Mann und an die Frau zu bringen, neudeutsch gesagt als «Influencer» aufzutreten. Wo läge sonst der Mehrwert einer Messe gegenüber anderen Foren?

Meet VONROLL HYDRO @ AQUA Suisse, die Schweizer Fachmesse für kommunales und industrielles Wassermanagment vom 25. – 26. Oktober 2023 in der Messe Zürich. Jetzt einfach mit dem Code 1013 über https://www.aqua-suisse-zuerich.ch/de/messetickets/ für einen kostenlosen Eintritt registrieren.

Informationen über Easyfairs
Easyfairs organisiert und veranstaltet Events, die Communities unter dem Motto „Visit the future“ zusammenbringen. Wir organisieren derzeit 200 Events in 14 Ländern (Algerien, Belgien, Dänemark, Finnland, Frankreich, Deutschland, Italien, Niederlande, Norwegen, Portugal, Spanien, Schweden, Schweiz und Großbritannien) und betreiben 8 eigene Messegelände in Belgien, den Niederlanden und Schweden (Antwerpen, Gent, Mechelen-Brüssel Nord, Namur, Gorinchem, Hardenberg, Malmö und Stockholm).

In der D-A-CH-Region organisiert Easyfairs u.a. die all about automation, die KPA Kunststoff Produkte Aktuell, AQUA Suisse, die EMPACK, die FMB, die LOGISTICS & AUTOMATION, die LOGISTICS & DISTRIBUTION, die maintenance, die PUMPS & VALVES, die RECYCLING-TECHNIK und die SOLIDS.

Unser Ziel ist es, das Geschäftsleben unserer Kunden zu vereinfachen und den Return on Investment für professionelle Communities durch unsere All-in-Formate, fortschrittliche Technologien und einen kundenzentrierten Ansatz zu erhöhen.

Unsere digitalen Formate und Initiativen bieten unseren Communities hervorragende Möglichkeiten, sich effektiv zu vernetzen und das ganze Jahr über Geschäfte zu machen. Wir hören auf unsere Communities, um überzeugende Online-Formate zu schaffen, die zu ihren sich ständig weiterentwickelnden Bedürfnissen passen.

Die Easyfairs Gruppe beschäftigt 700 hochengagierte Talente, setzt die besten Marketing- und Technologie-Tools ein und entwickelt Marken mit einer starken Anziehungskraft für unsere Stakeholder.

Im Jahr 2018 wurde Easyfairs zum belgischen "Entrepreneur of the Year®" ernannt und erhielt die Auszeichnung als "Best Managed Company" und "Great Place to Work" von Deloitte. Im Jahr 2022 verlieh Deloitte Easyfairs zum vierten Mal in Folge den Status "Best Managed Company". Easyfairs ist stolz darauf, laut der jährlichen AMR-Rangliste zu den 20 besten Messeveranstaltern der Welt zu gehören.

„Visit the future“ gemeinsam mit Easyfairs und erfahren Sie mehr auf www.easyfairs.com